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R e i s e c h r o n i k
1.-2. Tag

(Mo. 01.08.2016)
(Di. 02.08.2016)

- Frankfurt/M. - Madrid - Lima -
PERU
  • um 19.45 Uhr Abflug von Frankfurt/M. nach Madrid; zweistündiger Flug mit einer Boeing 787-9 (Dreamliner) der LAN Airlines
  • ca. dreistündiger Aufenthalt am Flughafen in Madrid
  • gegen 0:50 Uhr Abflug mit einer Boeing 767-300 der LAN Airlines nach Peru; 11,5stündiger Nachtflug (Atlantiküberquerung zwischen Lissabon und Georgetown in Guyana)
  • morgens um 5:20 Uhr Ortszeit Landung in Lima; Einreiseformalitäten, danach Bustransfer zum Hotel La Castellana im modernen Stadtteil Miraflores (Fahrt u.a. entlang der Uferstraße an der Pazifikbucht Bahia de Miraflores)
  • ausgiebiges und gemütliches Frühstück im Hotel (Gepäck in einem Raum deponiert, Zimmer noch nicht beziehbar)
  • gegen 7 Uhr, nach dem Frühstück, ein gemeinsamer Spaziergang mit der Gruppe entlang der Hauptstraßen im Stadtteil zum Zentralpark von Miraflores (Parque Kennedy) - bekannt u.a. durch viele hier lebende und von den Anwohnern gepflegte Straßenkatzen; Wetter kühl und stark bewölkt bzw. diesig (typisches Wetter in Lima über 7 Monate)
  • anschleßend weiterer Gang in südliche Richtung zum kleinen Park am Pazifik (hoch über der Uferstraße gelegen): Parque del Amor mit einer großen Skulptur eines sich küssenden Paares und vielen dekorativen Mosaik-Mauern
  • Rückkehr ins Hotel und gegen 10.15 Uhr Abfahrt mit unserem Reisebus nach Norden ins historische Zentrum von Lima (UNESCO-Weltkulturerbe) zur Stadtbesichtigung (Fahrt u.a. direkt am Fußball-Nationalstadion und an der parkähnlichen Promenade im Zentrum - Paseo De Los Heroes Navales - vorbei):
    • ca. 45minütige Überfahrt bus zur Plaza San Martin
    • Aufenthalt auf dem Platz mit dem Reiterdenkmal des Unabhängigkeitskämpfers Jose de San Martin, umgeben von prächtigen Gebäuden und Palästen im Jugendstil (vom Anfang des 20. Jh.), u.a. Teatro Colón, National Club, Gran Hotel Bolivar (Luxshotel)
    • von hier weiter über die Fußgängerzone Jiron de la Union nach Nordosten, vorbei an vielen historischen Gebäuden (einstiges aristokratisches Zentrum); moderne Geschäfte, Gebäude tlw. verfallend
    • Besichtigung der Kirche de La Merced von 1541 an der Fußgängerzone (hier wurde die erste Messe Limas abgehalten): prunkvolle Altare
    • weiter über den Boulevard zum Plaza de Armas; immer wieder interessante, holzgeschnitzte Balkone
    • Aufenthalt auf dem Hauptplatz der Stadt, gesäumt von Palmen, umgeben von repräsentativen, meist kanariengelben,verzierten Gebäuden: u.a. Catedral de Lima, daneben Palacio Arzobispal (Erzbischöflicher Palast) mit maurischen Balkonen, Palacio del Gobierno (Präsidentschaftspalast) im Barockstil, Palacio Municipal (Rathaus), Palacio de La Union, La Guardia Real
    • Besichtigung der Kathedrale: u.a. eine Seitenkapelle mit hier begrabenen Überresten des Eroberers von Peru, Francisco Pizarro
    • Aufenthalt vor dem Präsidentenpalast: hier findet gerade ein zeremonieller Wachwechsel, begleitet von einem Blasorchester, statt
    • anschl. Gang über die Fußgängerzone Jiron Carabaya am Präsidentenpalast entlang und am schönen Gebäude der Casa de la Literatura Peruana vorbei bis zum Kloster und Basilika San Francisco de Lima
    • ein Komplex mit drei benachbarten Kirchen: Iglesia La Soledad (die Einsamkeit), Basílica y Convento de San Francisco de Lima und Capilla Del Milagro (das Wunder) mit einem gemeinsamen Vorplatz
    • Besichtigung der San Francisco-Basilika aus dem 17. Jh. und der darunter gelegenen, unheimlichen Katakomben mit Tausenden von fein gestapelten Schädeln und Knochen (früher befand sich hier ein unterirdischer Friedhof)
    • gegen 12.45 Uhr Rückfahrt ins Hotel
  • kurz nach 13.30 Uhr Ankunft am Hotel, Bezug der Zimmer, Erholung; danach kurzer Gang zum Supermarkt
  • Abends indiv. Spaziergang zum großen, modernen und sehr chicken Einkaufszentrum Larcomar an der Pazifikküste, das direkt in die Klippen gebaut wurde (traumhafter Blick aufs Meer): Bummel durch das Einkaufszentrum, dann Abendessen (Hähnchen) in einen der Restaurants mit Blick aufs Meer
  • Übernachtung im Hotel La Castellana, Lima
Lima - die steile Pazifikküste in Miraflores

Lima - Skulptur eines sich küssenden Paares im Parque del Amor in Miraflores

Lima - Plaza San Martin mit dem Denkmal dieses Unabhängigkeitskämpfers

Lima - Kirche de La Merced

Lima - typische Holzbalkone in der Nähe der Fußgängerzone Jiron de la Union

Lima - Palacio Municipal (Rathaus) am Plaza de Armas

Lima - Kathedrale am Plaza de Armas

Lima - Palacio del Gobierno (Präsidentschaftspalast) am Plaza de Armas

Lima - Fußgängerzone Jiron Carabaya und das Gebäude der Casa de la Literatura Peruana

Lima - die Kirchen Iglesia La Soledad (die Einsamkeit) und Basílica y Convento de San Francisco de Lima

3. Tag

(Mi. 03.08.2016)

- Lima - Cusco -
PERU
  • frühmorgens nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen
  • gegen 8.30 Uhr Anflug von Lima nach Cusco; einstündiger Flug mit einer Airbus A320-200 der LAN Airlines
  • um 9.30 Uhr Landung in Cusco und Kleinbustransfer zum Hotel Abittare, in einem schönen alten Gebäude mit großen Innenhöfen direkt gegenüber des Klosters Santo Domingo gelegen
  • Ankunft im Hotel um ca. 10.30 Uhr; Warten auf die Zimmerschlüssel, erster Coca-Tee an die Gewöhnung auf die große Höhe (ca. 3.400 m)
  • gegen 12 Uhr Bezug der Zimmer, Erholung, Freizeit bis 15.30 Uhr
  • in der Freizeit indiv. Bummel in der Umgebung (u.a. entlang der Av. del Sol zur Post, dann Mittagessen in einem chin. Restaurant in der Hotelnähe)
  • um 15.30 Uhr Beginn des geführten Stadtrundgangs:
    • ausführliche Besichtigung des Santo Domingo Klosters (gegenüber dem Hotel), erbaut auf dem Mauerwerk des Qorikancha, des ehemals reichsten Sonnentempels des Inka-Imperiums aus dem 15. Jh.: zu sehen u.a. einige alte Mauberabschnitte in typischer trapezförmiger Inka-Bauweise mit eng angepassten Steinblöcken und verschiedene archeolog. Funde; ein Teil des Klosters bildet auch ein ehem. Inka-Observatorium
    • anschl. Gang Richtung Stadtzentrum tlw. über schmale Gassen, an alten Inka-Mauerfundamenten vorbei; verschiedene Souvenirgeschäfte, Cafes und Restaurants
    • im weiteren Wegverlauf riesige, fugenlos eng angepasste Mauersteine des früheren Palastes von Inca Roca (an gleichnahmiger Gasse und an der Calle Hatunrumiyoc) und späteren Erzischofsitzes; der berühmteste Stein hat 12 Ecken
    • kleiner begrünter Platz Plazoleta Nazarenas umgeben u.a. vom Palacio Nazarenas, Kirche San Antonio Abad und Museum für präkolumbianische Kunst
    • von hier ein kurzer Weg am Inca-Museum zum Plaza de Armas (früher auch das Herz der Inka-Hauptstadt): mehrere Kirchen und Bogengänge aus der Kolonialzeit umrunden den Platz, schöne abendliche Stimmung
    • Besichtigung der drei aneinander gebauten Kirchen an der Ostseite des Platzes (direkter Übergang von Kirche zur Kirche):
      • Kirche Sagrada Familia (bzw. Iglesia de Jesús Maria y José) links der Kathedrale, erbaut 1733
      • Kathedrale, erbaut 1560-1654 an der Stelle des Palastes des 8. Inka-Herrschers Huiracocha (Viracocha) aus Steinblöcken der Inka-Stätte Sacayhuman; reiche Verzierrungen der Decke und Wände, zahlreiche Bilder indigener Künstler mit typisch indianischen Motiven, u.a. ein Bild vom letzten Abendmahl mit Maisbier (Chicha) und gebratenen Meerschweinchen statt Wein und Brot, oder Darstellungen von Lamas statt Pferden; üppige Altare (Hauptaltar, für den mehrere hundert Kilogramm Silber verarbeitet wurden - über dem ursprünglichen Zedernholzaltar - und 11 Seitenkapellen)
      • Kirche Iglesia del Triunfo (rechts der Kathedrale), die älteste Kirche der Stadt von 1536, auf dem Platz des ehemaligen Zeremonialgebäudes „Suntur Wasi", welches an den Palast von Viracocha angrenzte
    • Kirchenbesichtigung bis 18 Uhr (Kirchen werden geschlossen) und danach Ende des geführten Stadtrundgangs, inzwischen ist es draußen dunkel
    • individueller Rundgang durch den Plaza de Armas: schöne Beleuchtung der historischen Gebäude und Arkaden; Brunnen mit dem Denkmal von Pachacutec (9. Inka-Herrscher) im Zentrum des Platzes in wechselnden Farben beleuchtet
    • kurzer Besuch der imposantesten und prunkvollsten Kirche an dem Platz (Südostseite), der Jesuitenkirche Iglesia de La Compania de Jesus, erbaut von 1552 bis 1668 auf den Grundmauern des Palastes von Huayna Cápac (11. Inka-Herrscher)
  • Rückgang zum Hotel, unterwegs ein kleines Abendessen (leckere Suppe) in einem kleinen Restaurant für Einheimische in der Hotelnähe
  • Rückkehr ins Hotel gegen 19.30 Uhr; wegen der Zeit-, Klima- und Höhenumstellung ziemlich müde
  • Übernachtung im Hotel Abittare, Cusco
Santo Domingo Kloster, Cusco

eine schmale Gasse mit Häusern auf Inka-Mauerfundamenten in der Nähe des Santo Domingo Klosters, Cusco

Jesuitenkirche Iglesia de La Compania de Jesus am Plaza de Armas, Cusco

Jesuitenkirche Iglesia de La Compania de Jesus am Plaza de Armas, Cusco

Platz Plazoleta Nazarenas mit dem Palacio Nazarenas und der Kirche San Antonio Abad, Cusco

Frauen in typischen Trachten auf dem Plazoleta Nazarenas, Cusco

Souvenirs an Mauern des ehem. Palastes von Inca Roca, Cusco

Kathedrale am Plaza de Armas, Cusco

Arkadenhäuser am Plaza de Armas, Cusco

Brunnen mit dem Denkmal von Pachacutec (9. Inka-Herrscher) auf dem Plaza de Armas, Cusco

4. Tag

(Do. 04.08.2016)

- Cusco und Umgebung -
PERU
  • nach dem Frühstück, gegen 8 Uhr ein kurzer Weg zu Fuß (ca. 1 km) durch die Stadt in östlicher Richtung zu einer Bushaltestelle
  • vor 8.30 Uhr Abfahrt mit einem öffentlichen Linienbus und Fahrt zu den Ruinen von Tambo Machay, ca. 5 km nördlich (Luftlinie) vom Zentrum Cuscos gelegen
  • anschl. ein kurzer Fußweg, ca. 500 m, zu der Ruinenstätte Tambo Machay (Bad der Inka) , auf. ca. 3.800 m Höhe gelegen
  • Besichtigung der Ruinen der Inka-Kultstätte - ein Wasserheiligtum, das dem Wasserkult diente: hier ergießt sich das Wasser in Kanälen über vier terrassenförmige Ebenen; einige gut erhaltene Mauern und Nischen
  • danach auf dem gleichen Weg zurück zum Eingangsbereich und dann weiter zur nahegelegenen Ruine von Puka Pukara (ca. 800 m südlich von Tambo Machay, 3.660 m hoch gelegen)
  • bis ca. 10.15 Uhr Besichtigung der Überresten der Festung Puka Pukhara, auf einem kleinen Berg gelegen; diese kleine, rote Bergfestung mit Türmen und Treppen diente den Chaski (Stafettenläufer der Inka) als Stützpunkt; einige gut erhaltene Befestigungsmauern
  • anschl. eine Wanderung - zunächst entlang der Straße durch ein kleines Dorf mit Lehmhäusern, deren Hauswände mit typisch peruvianischen Motiven als Flachreliefs schön dekoriert sind
  • hinter dem Dorf Wanderung "querfeld" durch die kargen Weiden herunter nach Süden; einige Schafe, die hier weiden
  • gegen 11.30 Uhr Ankunft an einer weiteren Inka-Ruinenstätte an einem einsamen Felsen gelegen: Tempel de la Luna
  • nach einer kurzen Weiterwanderung durch die ländliche Landschaft Mittagspause inmitten schattiger Felsen unweit weiterer kleiner Mauerreste der Inka-Bauten
  • um 12.15 Uhr geht es weiter nach Südwesten und später nach Westen durch die kargen Felder bzw. Weiden, ein lichtes kleines Wäldchen mit schönen Panoramaausblicken hinunter auf die Stadt Cusco (an den Ruinen von Qenko vorbei)
  • ca. eine Stunde später (nach weiteren ca. 2,5-3 km) Ankunft am großen archeologischen Gelände von Sacsayhuaman
  • Besichtigung der auf ca. 3.570 m Höhe gelegenen Inkafestung Sacsayhuaman (ca. 2,5 ha groß); imposante Mauern aus tonnenschweren Felsblöcken, die passgenau geschliffen wurden (die Anlage wurde während der spanischen Eroberung teilweise zerstört und zum Bau Cuscos verwendet)
  • gegen 14 Uhr Ende der Besichtigung und Rückkehr zu Fuß nach Cusco (ca. 1 km Entfernung bis Stadtzentrum)
  • Gang über steile, gepflasterte Straßen herunter bis zum Plaza de Armas; Freizeit
  • gegen 15 Uhr Rückkehr ins Hotel, Erholung; später noch ein kurzer indiv. Bummel ins Zentrum
  • Übernachtung im Hotel Abittare, Cusco
Ruinen von Tambo Machay, Peru

in der Nähe der Ruinen von Tambo Machay, Peru

Ruinen von Puka Pukhara, Peru

traditionelle Glücksbringer (u.a. Stiere) auf einem Dach im Dorf Huayllarcocha in der Nähe von Puka Pukhara, Peru

Blick von einem Hügel auf Cusco mit dem Plaza de Armas, Peru

eine Christus-Statue über Cusco in der Nähe der Ruinen von Sacsayhuaman, Peru

Ruinen von Sacsayhuaman, Peru

5. Tag

(Fr. 05.08.2016)

- Cusco - Pisaq - Ollantaytambo -
PERU
  • frühes Frühstück im Hotel (morgens ziemlich kalt, obwohl ein sonniger Tag)
  • Verladen des Gepäcks in unseren Reisebus und dann um 8 Uhr Gang zu Fuß ins Zentrum - über Plaza de Armas zum nördöstlich davon gelegenen Inka-Museum
  • ab ca. 8.15 Uhr eine 1,5stündige Besichtigung des Museums im sog. Haus des Admirals (Kolonialgebäude erbaut auf dem Fundament eines alten Inka-Bauwerkes, schöner Innenhof mit Arkaden): einige Metall- und Goldarbeiten, Schmuck, Keramik, Textillien, sehr interessante Mumiensammlung, verschiedene Modelle und Schautafeln, die u.a. verschiedene Klimazonen oder das Alltagsleben zeigen (Foto-Verbot im Museum; Sammlung eher überschauber und bis auf die Mumien wenig interessant)
  • anschl. zu Fuß über den Plaza de Armas zum Plaza Regocijo zum hier wartenden Bus
  • gegen 10 Uhr Abfahrt nach Pisaq; Fahrt zunächst nach Nordosten
  • Fahrt hinauf u.a. an den Ruinen von Sacsayhuaman (oberhalb der Ruinenstätte ein kurzer Fotostopp mit Blick auf die Stadt und die Ruinen), Puka Pukara und Tambo Machay vorbei (wie gestern), dann weiter nach Nordosten
  • um 11 Uhr Stopp bei Awana Kancha, einer Lama-Aufzuchtfarm (soziales Gemeinschaftsprojekt), ca. 20 km von Cusco entfernt
  • Rundgang durch das Gelände mit vielen Erklärungen: verschiedene einheimische Kamelarten - Lamas, Alpakas, Guanacos, Vikunjas; Präsentation und Erklärungen zu typischen Spin- und Webtechniken, Färberei mit Naturstoffen, Ausstellung diverser Kartoffel- und Maissorten etc; Besuch des angeschlossenen Souvenirgeschäftes mit hochwertigen (und teuren) Produkten
  • nach ca. 45 Min. Aufenthalt Weiterfahrt
  • Fahrt zunächst am Pisaq vorbei und weiter nach Nordosten (tlw. leichte Serpentinen) bis zum Dorf Chabuytire (ca. 50 km von Cusco entfernt)
  • hinter dem Dorf eine ca. 45minütige Wanderung entlang der Straße durch eine hügelige Landschaft mit hohen Bergen am Horizont
  • anschl. Besuch im Hof eines Hauses, Begegnung der hier lebenden Indigena-Familie in ihren bunten Trachten, kurze Gespräche; gewebte Stoffe werden zum Kauf angeboten
  • gegen 14 Uhr Rückfahrt (25 km) auf dem gleichen Wege nach Pisaq, unterwegs ein kurzer Stopp an Terrassenfeldern
  • um 14.45 Uhr Ankunft in Pisaq; Mittagessen in einem Restaurant (Ulrike's Cafe) unweit des Marktplatzes
  • anschl. Rundgang durch das Stadtzentrum: Besuch einer Silbermanufaktur mit angeschlossenem großen Juveliergeschäft, Besuch eines Dorfofens, in dem Brot, aber auch Meerschweinchen gebacken werden, Rundgang durch den großen Markt mit unzähligen Souvenirs (schließt um 17 Uhr)
  • um 17 Uhr Abfahrt von Pisaq und Fahrt entlang des Urubamba-Flusses durch das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado, Tall zwischen Pisac und Ollantaytambo) nach Nordwesten
  • gegen 18.30 Uhr Ankunft an unserem Hotel (südwestlich vom Stadtzentrum) in Ollantaytambo (2.792 m hoch), ca. 55 km von Pisaq entfernt
  • Abends indiv. Abendessen in einem kleichen einheimischen Restaurant unweit der Bahnstation
  • Übernachtung im Hotel Tunupa Lodge, Ollantaytambo
Alpaka in der Lama-Aufzuchtfarm Awana Kancha auf dem Weg nach Pisaq

eine Frau beim Weben, Awana Kancha, Pisaq

eine Frau beim Spinnen, Awana Kancha, Pisaq

Landschaft bei Pisaq

typisches Spinnen der Wolle beim Gehen; in der Nähe vom Dorf Chabuytire

im Innenhof bei einer Familie im Dorf Chabuytire

Terrassenfelder in der Nähe von Pisaq

auf dem Markt in Pisaq
6. Tag

(Sa. 06.08.2016)

- Ollantaytambo - Machu Picchu - Ollantaytambo -
PERU
  • nach einen frühen Frühstück um 7.15 Uhr Start zum Tagesausflug nach Machu Picchu
  • zunächst ein kurzer Weg zu Fuß zum Bahnhof (ca. 800 m)
  • Warten mit vielen anderen Touristen auf den Zug nach Aguas Calientes; ständig wachsende Verspätung, die am Ende ca. 1,5 Stunden beträgt (inzwischen andere Züge mit dem gleichen Ziel, die wir aber nicht nehmen dürfen /nur nummerierte Plätze/), viel Chaos - auch von den Bahnmitarbeitern sich widersprechende Aussagen, wir sollen mal an dem, mal am anderen Ende des Bahnsteigs warten
  • erst gegen 9.10 Uhr Abfahrt mit dem Zug nach Nordwesten entlang des Urubanbaflusses; schöner Zug mit Panoramafenstern, auch im Dach; unterwegs Verpflegung: Getränke - u.a. das landestypische Saft aus schwarzem Mais - Chicha morada - und typische Cusco-Kekse auf einer bunten Woll-Tischdecke
  • Fahrt durch das Urubamba-Tal mitten zwischen hohen Andengipfeln beiderseits der Strecke; sich laufend verändernde Landschaft von trocken bis regenwaldartig mit üppiger Vegetation (Dschungelbäume, blühende Bromelien, Tillandsien, etc.), je tiefer wir kommen
  • nach ca. 1,5 St. Fahrt, um ca. 10.40 Uhr Ankunft an der Endstation, Aguas Calientes (ca. 44 km Fahrtstrecke)
  • vom Bahnhof zu Fuß ins Zentrum des Örtchens, hier eine Überraschung: eine endlos lange Warteschlange (ca. 300 m) zu den Zubringerbussen, die die Touristen hoch af den Berg zur Ruinenstädte bringen
  • ca. 1,5 Stunden Wartezeit in der "dicken" Schlange an der Straße entlang des Flüßchens Rio Aguas Calientes (obwohl die Zubringerbusse fast pausenlos vorfahren)
  • gegen 12.30 Uhr Ankunft am Anfang der Schlange und Fahrt mit dem Zubringerbus auf einer engen Serpentinenstraße hoch (von 2.080 m in Aquas Calientes auf ca. 2.420 m am Eingang zu Machu Picchu); Fahrtzeit ca. 25 Min. für ca. 6 km Straßenentfernung
  • um 13 Uhr Ankunft am Haupteingang zur Ruinenstätte und Beginn der geführten Besichtigung (sonnig, nur leicht wolkig und warm; Hunderte von Touristen - viel mehr als die zugelassenen 2.500 pro Tag - Ursache: ein Samstag und wahrsch. auch die Streik-Blockaden der Straßen in der vorangegangenen Woche, die den Touristen den Zugang versperrten)
  • Rundgang durch die geheimnisvolle Inka-Ruinenstadt aus dem 15. Jh. (die wohl größte Touristenattraktion in Südamerika, UNESCO-Weltkulturerbe); terrassenförmig auf einem Bergrücken zwischen den Anden-Gipfeln des Huayna Picchu und Machu Picchu gelegen, wiederentdeckt erst im Jahr 1911
  • Gang vom Haupteingang im Süden der Anlage über zahlreiche Steintreppen rauf und dann herunter ins Zentrum des Stadt, dabei zahlreiche Erklärungen unserer Cusco-Reiseleiterin Maria (interessante Bauobiekte, u.a. Heiliger Platz, Hauptpalast (Carpahuasi), Sonnenobservatorium (Intihuatana), Sonnentempel (Rundturm), Bad des Inka, Handwerkerviertel
  • gegen 15.15 Uhr Rückkehr zum Ausgangspunkt unserer Besichtgungen und nach dem Verlassen der Anlage und einer mehr als einstündigen Wartezeit in einer langen Schlange auf einen der zahlreichen Touristen-Pendelbusse Rückfahrt nach Aguas Calientes (einige Mitreisende gehen zu Fuß)
  • Ankunft in Aguas Calientes gegen 16.45 Uhr
  • eine Kaffee- und Erholungspause in einem Restaurant im Zentrum, danach um 18 Uhr ein kurzer Fußweg zum Bahnhof
  • gegen 18.30 Uhr Abfahrt des Zuges nach Ollantaytambo (draußen bereits dunkel)
  • unterwegs lange Stopps, ca. einstündige Verspätung während der Fahrt
  • Ankunft in Ollantaytambo erst gegen 21 Uhr
  • Abendessen zu einem kleinen Restaurant, der noch geöffnet ist (aber auch schon schließt) und eine Suppe zum Abendessen
  • Tagesbilanz: fast 6 Stunden Hinweg, gut 2 Stunden Besichtigung, 6 Stunden Rückweg
  • Übernachtung im Hotel Tunupa Lodge, Ollantaytambo
Bahnstation in Ollantaytambo

Landschaft an der Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu

Ruinen von Machu Picchu
7. Tag

(So. 07.08.2016)

- Ollantaytambo - Maras-Salinen - Cusco -
PERU
  • gemütliches Frühstück im Hotel (schönes Ausblick von der Hotelanlage auf die Ruinen einer Inka-festung auf dem gegenüberliegenden, felsigen Berghang)
  • gegen 9.30 Uhr Abfahrt vom Hotel
  • Fahrt durch das Heilige Tal nach Osten, bis Urubamba auf dem gleichen Weg, wie auf dem Hinweg vorgestern
  • gegen 10.10 Uhr Ankunft an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt und den Fluss Urubamba (Stadt Urubamba, ca. 21 km von Ollantaytambo entfernt, ca. 2.870 m hoch, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz); Fotostopp
  • ab Urubamba Fahrt auf einer kurvigen Straße hinauf Richtung Süden; schöne Landschaften mit atemberaubendem Andenpanorama
  • ein weiterer Fotostopp mit Blick auf einige hohe Andengipfel mit Gletschern nördlich von Urubamba, u.a. auf den Mt. Veronica (5.893 m; tlw. von den Wolken verdeckt), Sahuasiray (5.818 m), Chicon (5.530 m)
  • anschl. Weiterfahrt nach Westen und dann wieder nach Norden
  • gegen 11 Uhr Ankunft an den sehr malerisch in einem Tal an steilen Berghängen gelegenen Salinen bei Maras
  • Rundgang und Besichtigung der Salzgewinnungsanlage: terrassenartig angelegte Salzpfannen, in denen durch die sukzessive Verdunstung der natürlichen Sole in der Sonne Salz gewonnen wird; das salzhaltige Wasser kommt aus einer natürlichen Quelle im Berg und wird durch ein ausgeklügeltes Kanalsystem auf die einzelnen Pfannen verteilt
  • Aufenthalt in den Salinen bis ca. 12.30 Uhr, dann Rückfahrt auf dem gleichen Weg zur Hauptstraße (unterwegs noch ein Fotostopp vor der grandiösen Andenpanorama), dann weiter nach Südosten Richtung Cusco
  • um 13.30 Uhr Stopp im Norden des Ortes Chinchero und Besuch eines privaten Hauses, in dem - wie in vielen anderen - sich eine Chicheria befindet, d.h. das landestypische Chicha gebraut wird (ein Bier aus dem gesamten Andenraum Südamerikas, das schon von den Inkas getrunken wurde und im Allgemeinen durch Fermentation verschiedener Pflanzen durch Speichel gewonnen wird); kurze Erklärung und Kostprobemöglichkeit für Mutige; Rundgang durch das kleine Hinterhaus: ein großer Ofen, in dem u.a. ganze Schweine gebraten werden (gerade werdend einige fertig gebratene Schweine von einer Familie mit einem LKW abgeholt), kleine dunkle Küche mit einem Meeresschweinchen-Stall; Kennzeichnung der Chicherien durch eine kleine rote Fahne oder z.B. rote Plastikflasche, die vor dem Haus aufgehängt werden
  • um 14.30 Uhr Ankunft an unserem Hotel in Cusco
  • ca einstündige Erholung im Hotel, dann ein indiv. Spaziergang in die Stadt
  • Bummel durch das Zentrum - Plaza de Armas und benachbarte Gassen, Besuch versch. Souvenirgeschäfte u.a.
  • gegen 17 Uhr Abendessen (typisches Alpaka-Gericht und Pisco Sour) in einem Restaurant am Plaza Regocijo
  • Rest des Abends im Hotel (auf dem Rückweg bereits sehr kalt draußen)
  • Übernachtung im Hotel Abittare, Cusco
Aussichstpunkt mit Blick auf Urubamba

Salinen bei Maras

Salinen bei Maras

Salinen bei Maras

Landschaft zwischen Urubamba und Maras

Chicha-Bier in einer privaten Chicheria in  Chinchero

Gebäude am Plaza de Armas und eine dahinter stehene Kirche, Cusco
8. Tag

(Mo. 08.08.2016)

- Cusco -
PERU
  • ein freier Tag in Cusco; ein etwas späteres Frühstück; draußen sonnig
  • gegen 9 Uhr Spaziergang ins Zentrum: durch den Plaza de Armas, Plazoleta Espinar, Plaza San Francisco mit der gleichnamigen Kirche, bis zum Plazoleta San Pedro und der San Pedro Kirche
  • bis ca. 10.15 Uhr Besuch der großen Markthalle Mercado San Pedro am gleichnamigen Platz: bunte Auswahl von Obst, Blumen, Fleisch, Brot, Käse, Gewürze und vieles mehr (u.a. auch zahlreiche Mais- und Kartoffelsorten, Coca-Blätter); Garküchen
  • gegen 10.30 Uhr Rückkehr ins Hotel; Erholung, Schreiben von Postkarten etc.
  • um 12.30 Uhr Gang zur Post an der Avenida El Sol, dann zum Plaza de Armas, Besuch verschiedener Geschäfte, anschl. zum Museum für Präkolumbianische Kunst am Plazoleta de las Nazarenas (in einem spanischen Kolonialgebäude mit einem prunkvollen Hof aus der Zeit der Inka)
  • ab ca. 13.50 Uhr ca. einstündige Besichtigung des Museums: abwechslungsreiche Sammlung archäologischer Artefakte aus der Zeit zwischen 1250 v. Chr. und 1532 n. Chr.; v.a. viele Keramiken, auch Gold- und Silberschmuck; Kulturen der Cupisnique, Pallasca, Mochica (Moche), Viru, Vicus, Nasca, Chimu, Huari, Chancay und Inka
  • anschl. nochmals ein kurzer Bummel durch das Zentrum
  • gegen 15.30 Uhr Rückkehr ins Hotel
  • am frühen Abend erneuter Spaziergang ins Zentrum und Besuch einiger Läden
  • Abendessen im gleichen Restaurant, wie am Vortag
  • nach dem Essen noch ein kurzer Bummel durch die abendlich beleuchtete Stadt, Besuch einiger Souvenirgeschäfte, u.a. nördlich von Plaza de Armas
  • Übernachtung im Hotel Abittare, Cusco
San Pedro Kirche, Cusco

in der Markthalle Mercado San Pedro, Cusco

Plaza de Armas mit der Kathedrale (links) und der Jesuitenkirche Iglesia de La Compania de Jesus, Cusco

Arkadenhäuser am Plaza de Armas, Cusco
9. Tag

(Di. 09.08.2016)

- Cusco - Andahuaylillas - Raqchi - Pucara - Puno -
PERU
  • sehr frühes Frühstück und Abfahrt vom Hotel bereits um 6.15 Uhr
  • ein kurzer Transfer mit einem Kleinbus zur Haltestelle der Touristen-Linienbusse
  • gegen 7 Uhr Abfahrt des Touristenbusses (neben unserer Reisegruppe verschiedene in- und ausländische Individualtouristen; Reisebetreuung auf Spanisch und Englisch)
  • eine mehr als 10stündige Überfahrt nach Südosten bis Puno am Titicaca-See mit einigen Stopps und Besichtigungen unterwegs:
    • Fahrt durch eine gebirgige, trockene Andenlandschaft und nach ca. 40 km, kurz vor 8 Uhr, erste Pause im Dorf Andahuaylillas (3.093 m)
    • Besichtigung der barocken Kolonialkirche der Jesuiten (San Pedro Apostol) aus dem Anfang des 17. Jh. mit einer Renaissance-Fassade, übervoll mit Gold (Altar aus dem Gold der Inka) und Wandmalereien, die spanische, arabische und andine Einflüsse zeigen (genannt auch Sixtinische Kapelle" Perus); sie liegt auf der sog. Andean Baroque Route
    • gegen 8.30 Uhr Weiterfahrt
    • kurz vor 10 Uhr der nächste Besichtigungsstopp in Raqchi, ca. 120 km von Cusco entfernt (auf einer Höhe von ca. 3.480 m)
      • ein kleines Dorf mit einer typischen, kleinen Kolonialkirche aus dem 18. Jh. und einem Indio-Souvenirmarkt davor
      • neben der Kirche ein archeologisches Gelände: Ruinen einer Siedlung aus der Vor-Inkazeit (wird der Tiwanaku Kultur zugerechnet: ca. 400-1.200 n. Chr.) mit dem interessanten Tempel der Inka-Gottheit Wiracocha - die Siedlung wurde später von den Inkas benutzt; bis zu 12 m hohe Säulen und Wände des Tempels; Rundgang mit dem englischsprechenden Guide
    • kurz vor 11 Uhr Ende der Besichtigung und Weiterfahrt im breiten Tal des Urubamba-Flusses durch ähnliche Andenlandschaften, wie vorher: karge Berghügel, Dörfer und Ortschaften, Felder
    • um 11.30 Uhr eine 45minütige Mittagspause in einem Touristen-Restaurant "La Pascana" am südlichen Rand der Stadt Sicuani; Restaurant wohl auf Gruppen von Touristenbussen eingestellt: gutes, reichhaltiges Buffet, reservierte Tische, zügige Abfertigung, Live-Volksmusik
    • nach weiteren ca. 35 Fahrtkilometern auf der Straße leicht hinauf durch immer weniger besiedelte, karge Gegend ein Fotostopp am malerischen La Raya Pass (4.335 m): tlw. verschneite Berggipfel, eine Bahnstrecke mit kleiner Bahnstation im Tal, auf der Passhöhe einige Souvenir-Verkaufsstände und typische Fotomotive: Frauen und Mädchen in Trachten und mit Lamas
    • um 13 Uhr, nach ca. 15 Min. Aufenthalt, Weiterfahrt nach Südosten, der Hauptstraße nach Puno folgend
    • kurz vor 14.30 Uhr Ankunft in der kleinen Stadt Pucara (ca. 285 km von Cusco entfernt), bekannt u.a. für die Herstellung von typischen Stierfiguren (toritos) aus Ton, die als Glücksbringer viele Hausdächer und andere Bauten in Peru schmücken:
      • Besichtigung des kleinen, lokalen archäologischen Museums (Museo Litico Pucara) mit Funden aus der nahegelegenen archäologischen Stätte Kalasaya aus der Zeit der sog. Pukara-Kultur (ca 200 v. Chr. bis ca. 380 n. Chr.), u.a. verschiedene Monolithen
      • kurzer Rundgang am Zentralplatz mit einer großen Kirche (Iglesia de Santa Isabel de Pucará) und dem Rathaus, geschmückt mit einer riesigen Stierfigur über dem Eingang
    • um ca. 15 Uhr Weiterfahrt nach Puno, u.a. eine Stunde später durch die unschöne, industriell geprägte Großstadt (ca. 220.Tsd. Einw.) Juliaca (Hauptstadt der Provinz San Roman)
    • gegen 17 Uhr Ankunft an einem Bushof in Puno (ca. 3.800 m) am Titicaca-See, Begrüßung durch unseren neuen Reiseleiter, Abholung durch einen Kleinbus und Fahrt zum Plaza de Armas, von hier weiter zu Fuß zum nahen Hotel
  • gegen 17.30 Uhr Einchecken im Hotel, Zimmerverteilung, Zimmerbezug, kurze Erholung etc.
  • Abends ein kurzer individueller Bummel durch die belebte Fußgängerzone unweit vom Plaza de Armas
  • Übernachtung im Hotel Qelqatani, Puno
Kirche in Andahuaylillas

Souvenirstände vor der Dorfkirche in Raqchi

Ruinen eines Tempels in Raqchi

Lanschaft am La Raya Pass

am La Raya Pass

Kirche in Pucara

ein Stier als Glücksbringer auf einem Zaunpfosten vor der Kirche in Pucara

Rathaus in Pucara mit einem großen Stier (diese in ganz Peru populären Glücksbringer werden hier hergestellt)

Abendstimmung in Puno am Titicaca-See

Kirche am Plaza de Armas, Puno
10. Tag

(Mi. 10.08.2016)

- Puno - Titicaca-See - Llachon (Halbinsel Capachica) -
PERU
  • Frühstück im Hotel, danach gegen 8 Uhr Gang zu Fuß zum Plaza de Armas und anschl. kurzer Transfer mit einem Kleinbus zum Bootshafen von Puno (nur Tagesrucksack, das Hauptgepäck bleibt im Hotel)
  • kurze Versorgungspause an den Ständen am Hafen: Kauf von Gastgeschenken für unsere Gastfamilien bei der nächsten Übernachtung (Reis, Nudeln, Bonbons, etc.)
  • "Einschiffen" auf einem kleinen Motorboot und gegen 8.40 Uhr Abfahrt Richtung Nordosten; sonniges Wetter aber noch recht kühl
  • Fahrt auf dem Titicaca-See (Titi=Puma, Caca=Fels), dem höchstgelegenen kommerziell schiffbaren Gewässer der Erde; auf einer Höhe von 3.812 m über dem Meeresspiegel gelegen, 178 km lang und bis 67,4 km breit, eine maximale Tiefe von 281 m, 15,5 mal so groß, wie der Bodensee, aufgeteilt zwischen Peru und Bolivien
  • schöne Landschaften unterwegs; die westlichen Teile des Sees mit Binsen bewachsen, Fahrt an den aus Binsen (bzw. Totora-Schilf) gebauten schwimmenden Inseln der Uros vorbei, einer ethnischen Gruppe Indigener, die hier leben (noch ca. 2000 Einwohner)
  • kurz nach 9 Uhr Ankunft an einer der vielen Uros-Inseln, die für die Touristen zugänglich sind (ca. 5 km vom Ufer und Puno entfernt):
    • Begrüßung durch Uros-Frauen in bunten Trachten, anschl. ausführliche Erklärungen zum Leben der Uros: Demonstration der Baukonstruktion von schwimmenden Inseln, Infos zu sonstigen Verwendungen von Binsen, zu Fischen und Vögeln, die hier leben, etc.
    • Besuch einer der Binsen-Hütten, Gelegenheit zum Kauf von Souvenirs, die von den Uros-Frauen und -Männern hergestellt werden
    • eine kurze Tanz- und Gesangseinlage der Uros-Frauen
    • Gelegenheit zu einer Fahrt mit dem typischen Binsen-Boot der Uros (der Schwimmkörper wird heute i.d.R. aus zahlreichen Plastikflaschen gebaut)
  • gegen 10.40 Uhr Verabschiedung von den Uros-Gastgebern und kurze Boots-Überfahrt zur Hauptinsel der Siedlung ("Hauptstadt" der Uros) - Isla Hananpacha: kurzer Rundgang, Souvenir-Stempel in den Pass
  • gegen 11 Uhr Verlassen der Hauptinsel und des Uros-Inseldorfes, dann Fortsetzung der Bootsfahrt nach Nordosten
  • um 13 Uhr Ankunft am südlichen Zipfel der Halbinsel Capachica, ca. 30 km von Puno entfernt
  • kurzer Aufstieg den Hang hoch zum Dorf Llachon
  • Begrüßung durch die Dorfbewohner in bunten Trachten, jeder bekommt eine Blumenkette aus Kantuta-Blüten (Nationalblume) umgehängt
  • Aufenthalt in einem Gemeinschaftsraum, dort auch das Mittagessen, anschl. Aufteilung der Gruppe zur Übernachtung bei den Gastfamilien
  • Bezug unseres Gastzimmers in einem Hof (sehr spartanisch eingerichtet, harte Betten mit je 5 dicken, steifen Decken, nur schwaches Licht, strohgedecktes Dach)
  • um 15 Uhr Zusammenkunft an der befestigten Hauptstraße und ein Spaziergang bzw. eine Wanderung durch die Gegend:
    • terrasenartig an den Hängen zum See hin angelegte Felder, verstreut gebaute Häuser
    • im Ortszentrum vor dem Verwaltngsgebäude eine lange Warteschlange der Dorfbewohner - alle in bunten Trachten (v.a. sehr sehenswerte Hüte); es geht um den Bau einer Wasserleitung
    • anschl. Abstieg zum Seeufer und am Strand entlang Rückkehr zur Bootsanlegestelle und zum Dorf
  • gegen 17 Uhr Rückkehr zu unseren Häusern, nach dem Sonnenuntergang bereits sehr kalt in der Unterkunft
  • Abends gegen 19 Uhr Treffen zum Abendessen in dem Gemeinschaftsraum; Abends ein kleines Gewitter und Regen
  • Übernachtung im Privathaus bei einer Indigena-Familie in Llachon auf der Halbinsel Capachica; nachts sehr kalt!! (keine Heizung)
Titicaca-See bei Puno

Schwimmende Inseln der Uros auf dem Titicaca-See

Schwimmende Inseln der Uros auf dem Titicaca-See

Tanz- und Gesangsdarbietung, schwimmende Inseln der Uros auf dem Titicaca-See

Schwimmende Inseln der Uros auf dem Titicaca-See

Titicaca-See, Peru

Rathaus in Llachon, Capachica-Halbinsel am Titicaca-See

eine Frau vor dem Rathaus in Llachon, Capachica-Halbinsel am Titicaca-See

auf der Capachica-Halbinsel, im Hintergrund Titicaca-See
11. Tag

(Do. 11.08.2016)

- Llachon (Halbinsel Capachica) - Puno - Khasani (Grenze) -
- Copacabana - Isla del Sol

PERU / BOLIVIEN
  • frühes Frühstück im Gemeinschaftsraum, dann Verabschiedung von den Gastfamilien und Abstieg zur Anlegestelle
  • kurz vor 7.30 Uhr Abfahrt von der Halbinsel mit dem Motorboot und Fahrt auf dem Titicaca-See zurück nach Puno (auf dem gleichen Weg, wie gestern); Wetter sonnig mit vereinzelten Wolken
  • um 9.30 Uhr Ankunft im Bootshafen, Umstieg in unseren Reisebus
  • Fahrt am südwestlichen Ufer des Titicaca-Sees entlang nach Südosten Richtung bolivianische Grenze, tlw. direkt am Seeufer, mit interessanten Ausblicken auf die Landschaft: u.a. verschneite Andengipfel am Horizont, karge Hügel und Felder, interessante Felsformationen, kleine Ortschaften
  • nach 135 km, gegen 12 Uhr Ankunft an der Grenze in Khasani; Geldwechsel in einer peruanischer Wechselstube, Verabschiedung von unserem peruanischem Reiseleiter aus Puno, Begrüßung und Abholung durch Radek, unseren polnisch-deutschen Reiseleiter in Bolivien
  • Gang zu Fuß durch einen großen Torbogen über die Grenze, keine Kontrollen und Absperrungen; Zeitverschiebung zu Peru um +1 St. (ca. 13 Uhr Ortszeit)
  • hinter der Grenze Warten in einer Schlange zur Passkontrolle in einem Polizeigebäude, zügige Abfertigung
  • um 13.30 Uhr (also eine halbe Stunde nach der Ankunft an der Grenze) Weiterfahrt mit unserem neuen Reisebus (Begrüßungsgeschenke - u.a. Wasser, Postkartensatz)
  • eine kurze Fahrt - knappe 10 km - nach Norden bis Copacabana am Ufer des Titicaca-Sees (auf der Copacabana-Halbinsel gelegen)
  • gegen 14 Uhr Ankunft im Zentrum und Mittagessen in einem schönen Hotelrestaurant mit hochgelegener Terrasse und einem spektakulären Panoramaausblick auf die Bucht und den Strand von Copacabana
  • nach einer Stunde Mittagspause ein kurzer Gang zu Fuß zum Seeufer und dem dort wartenden Motorboot
  • um ca. 15.20 Uhr Abfahrt mit dem Motorboot und Fahrt ca. 15 km auf dem Titicaca-See, entlang der Halbinsel Copacabana, und dann bis zur in der Verlängerung gelegenen Sonneninsel (Isla del Sol)
  • gegen 16.30 Uhr Ankunft am südöstlichen Ufer der Isla del Sol
  • beschwerlicher Aufstieg über zahlreiche Treppen von der Anlegestelle auf dem Seeniveau (ca. 3.830 m) auf den steilen Hügel (ca. 4.000 m) und dort Wanderung auf dem flachen Plateau nach Norden, u.a. durch den kleinen Hauptort Yumani; immer wieder spektakuläre Ausblicke auf schöne Buchten, aud die kleine Mondinsel und die gewaltige, verschneite Cordillera Real weit im Osten (mit bis zu ca. 6.400 m hohen Gipfeln)
  • gegen 17.30 Uhr Ankunft an unserer sehr malerisch in der freien Natur gelegenen Lodge, tolle Ausblicke auf die bergige Insel und den Titicaca-See sowie die benachbarte Halbinsel; tolles Wetter
  • Begrüßung auf der Gartenterrasse (viele blühende Pflanzen) mit einem Kaltgetränk; kurzer Aufenthalt hier, dann im Gemeinschaftsraum, bis die Bungalows verteilt sind
  • gegen 18 Uhr Bezug unseres Bungalows: hoch gelegenes, rundes Gebäude mit einem angebauten, ebenso runden Badezimmer; sehr schön, aber noch nicht ganz fertiggestellt; tolles großes Panoramafenster mit fantastischer Aussicht: stimmungsvoller Sonnenuntergang über den Hügeln, fast wolkenloser Himmel; nach dem Sonnenuntergang sehr kalt - ein Gas-Heizofen im Zimmer
  • gegen 19 Uhr Abendessen im Gemeinschaftsraum, Plätze möglichst nahe am Heizofen sehr begehrt
  • Übernachtung in der Palla Khasa Lodge, Yumani, Isla del Sol
Titicaca-See, Rückfahrt nach Puno

unterwes von Puno zur Grenze nach Bolivien

Fischernetze im Titicaca-See unweit der Grenze nach Bolivien

Khasani - Grenztor zwischen Peru (hinten) und Bolivien

Copacabana auf der gleichnamigen Halbinsel, Bolivien

Blick von der Isla del Sol auf den Titicaca-See und die Landschaft am Ufer

Blick von der Isla del Sol auf die gewaltige Cordillera Real im Osten

Blick auf die Isla del Sol, den Titicaca-See und das Gebirge im Hintergrund
12. Tag

(Fr. 12.08.2016)

- Isla del Sol - Copacabana - El Alto - La Paz -
BOLIVIEN
  • Frühstück im Gemeinschaftsraum, danach um 8.45 Uhr Begin der Wanderung
  • Wanderung auf einem befestigten, relativ flachen Weg (in etwa auf dem Hauptkamm) in einer Höhe von ca. 4.000 m nach Nordwesten; einige größere Wolken, aber sonst sonnig
  • ziemlich karge und trockene Landschaft, wenige Bäume; immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Titicaca-See, malerische Buchten am Ufer der Insel und das Festland am Horizont
  • eine kurze Picknickpause unterwegs, dann Fortsetzung der Wanderung leicht abwärts in Richtung der nordwestlichen, felsigen Inselspitze
  • gegen 11.30 Uhr, nach ca. 9 km Ankunft an dem sog. Roca Sagrada, einem Felsen, der die Form eines Pumas widerspiegelt (die Insel soll ursprünglich dem Namen Titicaca getragen haben, nach dem später auch der See benannt wurde - in der Aymara-Sprache heißt titi „Große Katze“ und kak - „Felsen“, also frei übersetzt - „Puma-Felsen“)
  • in der Nähe des Felsens ein steinerner Altar, daneben sitzt ein Schamane; in der Mythologie der Inka spielt Isla der Sol eine sehr große Rolle als der Ort, an dem der weiße Gott Viracocha und auch die ersten Inka - Manco Capac und seine Frau Mama Ocllo zur Welt kamen, aber auch die Sonne (also Inti) selbst; bis heute noch ein heiliger Ort für die Aymara- und Quechua-Indianer
  • einige Dutzend Meter weiter die La Chincana-Ruinen (Labirynth) - früher wohl eine Festungs- oder Lageranlage der Inka; Rundgang durch die malerisch gelegenen Ruinen mit schönen Ausblicken auf die darunter liegende Bucht mit türkisfarbenem Wasser
  • anschl. Abstieg den steilen Hang herunter zum in der Bucht an der Playa del Inca wartenden Boot
  • gegen 12.30 Uhr Abfahrt und Bootsfahrt entlag der Westküste der Isla der Sol und der Halbinsel Copacabana bis in den Ort Copacabana
  • am Bord ein sehr leckeres Picknick, zubereitet mit viel Engagement durch unsere Reiseleiter, Radek und Franz (u.a. Eier, Alpaka-Würste, Käse, Oliven, Brötchen, etc.)
  • kurz nach 14 Uhr Ankunft im Hafen und kurze Busüberfahrt bis zur Basilika von Copacabana, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Boliviens
  • Besichtigung der 1820 im maurischen Stil erbauten, weißen Basilika: im Inneren befindet sich eine einen Meter hohe Figur der „Dunklen Jungfrau“ bzw. Virgen Morena, auch Virgen de Copacabana genannt; sie wurde 1576 von einem Indio aus dunklem Holz geschnitzt und hat eine Krone aus purem Gold; der Marienfigur werden zahlreiche Wunder und Heilungen zugeschrieben, sie wird als Schutzheilige des Titicaca-Sees verehrt.
  • vor der Basilika eine typische Zeremonie: Segnung von Autos - der Segen wird sowohl von einem Mönch als auch einem Schamanen erteilt (es kommen hier v.a. an Wochenenden zahlreiche Familien aus ganz Bolivien und dem angrenzenden Peru und lassen ihre Autos segnen); die Autos sind festlich geschmückt, u.a. mit echten und Kunstblumen, Hüten, etc. die an den Ständen vor der Basilika verkauft werden, dazu ständiges Knallen mit Knalfröschen, Konfetti, Sektflaschen, feierliche Stimmung
  • um 15 Uhr Weiterfahrt auf der Copacabana-Halbinsel nach Südosten, immer wieder schöne Ausblicke auf den Titicaca-See und die umliegende Landschaft
  • nach ca. 40 km, gegen 15.45 Uhr Ankunft in San Pedro de Tiquina am Südwestufer des Titicaca-Sees an seiner schmalsten Stelle (nur. ca. 700 m) - der Straße von Tiquina, die den großen Nordteil (genannt Lago Chucuito) und sehr kleinen Südteil (genannt Wiñaymarka) des Titicaca-See miteinander verbindet
  • Transfer auf die andere Seite der Engstelle nach San Pablo de Tiquina am östlichen Ufer: wir zusammen mit mehreren Einheimischen auf einem kleinen Motorboot, der Bus mit einer Fähre (diese Engstelle ist die einzige Verbindung des bolivianischen Teils der Copacabana-Halbinsel mit dem Rest des Landes, die nicht über Peru geht)
  • kurzer Aufenthat in San Pedro (u.a. Toilettenpause), dann gegen 16 Uhr Weiterfahrt
  • nach ca. 2 km ein Fotostopp mit schönen Panorama-Ausblicken auf den Kleinen Titicaca-See und die gewaltige Cordillera Real am Horizont im Osten
  • anschl. Fahrt zunächst am westlichen und nördlichen Ufer des Kleinen Titicaca-Sees (Wiñaymarka) entlang, dann ins Landesinnere; karge, wenig besiedelte Hochebene (knapp 4.000 m hoch), am Horizont die verschneiten Gipfel der Cordillera Real
  • gegen 18 Uhr die ersten Vororte und dann Fahrt durch El Alto: mit ca. 900 Tsd. Einw. die zweitgrößte, sehr schnell expandierende Stadt in Bolivien, gelegen westlich von La Paz (zu dem es bis 1985 als Stadtteil gehörte); hier gibt es eine hohe Kriminalitätsrate und in vielen Stadtteilen herrscht noch Lynchjustiz - an mehreren Laternen hängen menschengroße, in menschliche Kleidung angezogene Strohpuppen: Warnung für die Verbrecher - "wenn wir dich erwischen, wirst du so hängen"
  • in der dichten Bebauung von El Alto immer wieder große, sehr moderne, mehrstöckige Häuser mit Säulen etc., die etwas an den chinesischen Baustil erinnern - Häuser von neureichen Bolivianern, die sich i.d.R. am Handel mit China bereichert haben (mit oft riesigen, kitschig geschmückten und bunt bemalten Eingangshallen, wie uns Radek auf Bildern zeigt)
  • gegen 19.10 Uhr Ankunft an der Grenze zwischen El Alto und La Paz (bereits dunkel, ein riesiges Lichtenmeer unter uns in La Paz) und dann Fahrt hinunter von ca. 4.100 m auf ca. 3.600 m ins Zentrum der Stadt - La Paz liegt in einem Talkessel, dem ca. 400 Meter tiefen Canyon des Río Chokeyapu, der in die umgebende Hochebene des Altiplano eingeschnitten ist
  • kurz vor 20 Uhr Ankunft am Hotel im Zentrum (Stadteil Belen), neben der Basilica San Francisco (ca. 190 km Fahrtstrecke)
  • Einchecken, Verteilen der Zimer etc.; ein schöner Innenhof
  • Übernachtung im Hostal Naira, La Paz
Wanderung auf der Isla del Sol, Bolivien

Wanderung auf der Isla del Sol, ein Schamane in der Nähe von Roca Sagrada, Bolivien

La Chincana-Ruinen auf der Isla del Sol, Bolivien

Bucht an der Playa del Inca, Isla del Sol, Bolivien

Basilika von Copacabana, Bolivien

Verkaufsstände vor der Basilika von Copacabana, Bolivien

Segnung der neuen Autos vor der Basilika von Copacabana, Bolivien

ein Inka-Denkmal in San Pedro de Tiquina, Bolivia

Aussichtspunkt auf den kleinen Titicaca-See, Bolivien

am Rande des Ortes Batallas unterwegs nach La Paz, Bolivien

Landschaft auf dem Weg nach La Paz, Bolivien

Landschaft kurz vor El Alto, Bolivien

ufgehängte Puppe als Warnung für die Verbrecher in El Alto, Bolivien
13. Tag

(Sa. 13.08.2016)

- La Paz -
BOLIVIEN
  • Frühstück in einem Restaurant, das direkt an das Hotel angrenzt
  • ganztägiger Aufenthalt und Besichtigungen in La Paz - dem Regierungssitz Boliviens (Hauptstadt ist Sucre), ca. 800 Tsd. Einw., Höhenlage zwischen 3.200 und 4.100 m
  • kurz vor 9.30 Uhr Abfahrt vom Hotel und Fahrt zunächst zu einem Aussichtspunkt im Stadtzentrum - Mirador Killi Killi: ein sehr schöner Panoramablick auf einen Großteil der Stadt mit Hochhäusern im Zentrum und dicht mit kleinen Ziegelhäusern bebauten, steilen Hängen bis hoch nach El Alto, im Hintergrund der Hausberg und Wahrzeichen von La Paz: Illimani (mit 6.439 m der zweithöchste Berg Boliviens und der höchste der Cordillera Real), ca. 15 km nördlich davon ein kleinerer flacher Berg Nevado Mururata (5864 m); der indianischen Legende nach soll der Berg Mururata versucht haben, den Illimani an Größe zu übertrumpfen, worauf der Illimani erzürnt diesem das schneebedeckte Haupt abschlug (der abgetrennte Kopf soll sich seither 200 km weiter westlich in Gestalt des erloschenen Vulkans Sajama befinden)
  • gegen 10 Uhr kurze Weiterfahrt (ca. 3 km) zum kleinen Platz Parque Riosinho im ältesten Teil der Stadt, weiter zu Fuß
  • Gang durch die am besten erhaltene koloniale Straße von La Paz aus dem 18.Jh.: Calle Jaen (früher Kaura Kancha = Lama-Markt): hier befinden sich viele Museen, u.a. das Museum der Musikinstrumente, das wir am Abend besuchen
  • weiter am Stadttheater von 1845, am Ethnographischen Museum und der Santo Domingo Kirche vorbei bis zum Plaza Murillo (genannt nach einem Freiheitskämpfer)
  • Rundgang auf dem Zentralplatz der Stadt mit schönen Kolonialgebäuden: der Kathedrale Nuestra Señora (Besichtigung), dem Regierungs- bzw. Präsidentenpalast (gerade findet ein Wachwechsel statt, Soldaten in schönen roten Uniformen aus dem 19. Jh.) und dem Kongressgebäude - Palacio Legislativo (mit einer Turmuhr, die gegen den Uhrzeigersinn geht - als ein Symbol der südlichen Hemisphere); in der Platzmitte ein großes Denkmal von Pedro Domingo Murillo, in der Ecke eine Büste von Gualberto Villarroel, dem ehemaligen Präsidenten, der 1946 getötet und hier auf einer Straßenlaterne aufgehängt wurde; viele Familien mit Kindern, die unzählige Tauben füttern
  • von hier geht es kurz nach 11 Uhr mit dem Reisebus weiter
  • nach ca. 15 Min. Ankunft an einem alten ehem. Bahnhofsgebäude (jetzt Eisenbahnmuseum) und Gang durch das Gebäude durch zur dahinter befindlichen Seilbahnstation
  • Fahrt mit einer modernen Seilbahn - dem Teleferico - mit der roten Linie von Gran Estación Central (Av. Manco Kapac, Höhe 3.689 m) nach El Alto (Av. Panorámica Norte, Höhe 4.095 m), unterweg eine Umsteigestation, Länge der Strecke 2,4 km, 10 Minuten Fahrtzeit, 109 schöne, verglaste Gondeln; eine der drei bereits fertiggestellten Linien, 8 weitere geplant (nach seiner Fertigstellung wird es mit ca. 30 km Länge das größte urbane Seilbahnnetz der Welt sein, gebaut von einer renomierten österreichschen Firma)
  • Fahrt über den Dächern und Dachterrassen der dicht aneinander gebauten Wohnhäusern, über einem großen Friedhof; nur wenige schmale Gassen führen nach oben; tolle Panoramauusblicke auf die Stadt und die umgebenden Berge, vor der Hochebene, auf der El Alto liegt, steile Felsen - in einer der Felsspalten ein senkrecht eingeklemmtes Wrack eines Autos, das bei einem Unfall von der Straße oben heruntergefallen ist
  • bis ca. 12 Uhr ein etwa 20minütiger Aufenthalt oben an der Endstation: eine mit Plexiglass vor dem Abhang geschützte Aussichtsterasse neben der Station - schöne Panoramasicht auf La Pas unten im Kessel
  • Rückfahrt mit der Seilbahn und dann eine kurze Fahrt mit dem Bus (ca. 2 km) in den Ortsteil Belen, weiter zu Fuß
  • ab ca. 12.40 Uhr Rundgang durch Straßen (Calle Rodriguez, Av. Illampu) mit einem typischen Indio-Markt mit Obst, Gemüse, Fleisch etc. (man sollte nicht fotografieren, sonst werfen die Marktfrauen sehr zielsicher mit Kartoffeln)
  • anschl. Weg zurück und dann über Touristengassen mit vielen Souvenirgeschäften (Calle Viluyo, Linares) bis zum sog. Hexenmarkt (Mercado de Hechicería = Markt der Zauberei) am Ende der Straße Linares
  • Geschäfte am Hexenmarkt: neben verschiedenen Stoffen und Souvenirs Verkauf von Lamaföten, Kräutern, Pulvern, Glücksbringern und Zaubermitteln für Heil- und zeremonielle Zwecke oder zur Erfüllung bestimmter Wünsche
  • gegen 14 Uhr Rückkehr ins Hotel und Freizeit
  • kurze Zeit später ein Mittagessen in einem kleinem Restaurant in der Hotelnähe, dann Erholung im Hotel
  • gegen 18.30 Uhr Fahrt mit mehreren Mitreisenden in einem Taxi-Kleinbus zum Museum der Musikinstrumente und dem dort befindlichen "Teatro del Charango" - Besuch eines Charango-Konzertes (Charango - ein kleines, gittarenähnliches Saiteninstrument, Korpus ursprünglich vom Gürteltier, das heute unter Artenschutz steht; typisch für den Altiplano)
  • Um 19 Uhr Beginn des kameralen Konzertes (nur wenige Dutzend Besucher) - zunächst eine weibliche Vorgruppe ("Warasisa"), dann Solo-Konzert von Franz Valverde (eine interessante Wendegitarre - guitarra muyu-muyu - mit Saiten aus Nylon auf der einen und Stahl auf der anderen Seite), dann der Auftritt von Maestro Ernesto Cavour (sehr unterhaltsam und z.T. humoristisch; Spiel mit Charango, Gittaren und mehreren von ihm entwickelten Instrumenten, tlw. auch witzigen Miniinstrumenten, einige Gesangseinlagen), dann in verschiedenen Mischkonstellationen mit Franz Valverde, Jesus Villalba (Flöte) und Daniel Fernandez (Panflöten); Dauer ca. 2,5 Stunden (mit Pause)
  • gegen 22 Uhr Rückkehr ins Hotel zu Fuß
  • Übernachtung im Hostal Naira, La Paz
Blick vom Mirador Killi Killi auf La Paz, im Hintergrund der Hausberg Illimani, Bolivien

Blick vom Mirador Killi Killi auf La Paz, Bolivien

Blick vom Mirador Killi Killi auf La Paz, Bolivien

dichte Bebauung in La Paz, Bolivien

Plaza Murillo (links Kongressgebäude, rechts Präsidentenpalast), La Paz, Bolivien

Plaza Murillo (links Präsidentenpalast, rechts Kathedrale), La Paz, Bolivien

Plaza Murillo, Wachwechsel vor dem Präsidentenpalast, La Paz, Bolivien

Fahrt mit der Seilbahn nach El Alto, La Paz, Bolivien

an der oberen Station der Seilbahn in El Alto, Bolivien

auf einem Indio-Markt in La Paz, Bolivien

auf einem Indio-Markt in La Paz, Bolivien

Lamaföten und andere Kuriositäten auf dem Hexenmarkt, La Paz, Bolivien

Maestro Ernesto Cavour beim Konzert im ''Teatro del Charango'', La Paz, Bolivien
14. Tag

(So. 14.08.2016)

- La Paz -
BOLIVIEN
  • Tag zur freien Verfügung in La Paz; ein spätes Frühstück im Restaurant neben dem Hotel
  • gegen 10 Uhr Gang zu Fuß zum ca. 400 m entfernten Ethnographischen Museum (Museo Nacional de Etnografia y Folklore) im kolonialen Palacio de Marqueses aus dem 18. Jh.
  • ausführliche Besichtigung der interessanten Museumssammlung, sehr ansprechend präsentiert, u.a.:
    • Verarbeitung der Wolle: alte Spin-, Webvorrichtungen, natürliche Farbstoffe, etc.
    • alte gewebte Stoff und Erzeugnisse daraus, z.B. aus der Nasca-Wari-Kultur, Chiribaya-Kultur, Inka-Kultur u.a. aus den Gebieten von Peru und Bolivien
    • Ausstellung von Kopfschmuck und v.a. bunte Mützen aus den Andenregionen, von ganz alten um 500 n.Chr. über die Kolonialzeiten bis in die heutige Zeit
    • eine sehr schöne und toll exponierte Sammlung von traditionellen Masken der Gegenwart (ab Anfang des 20. Jh. bis heute) aus allen Regionen Boliviens
    • Sammlung von alten Keramiken
    • ein Saal mit verschiedenen Erzeugnissen aus oder mit Federn von exotischen Vögeln (v.a. indianisches Kopfschmuck, zeitgenossische Sombreros z.B. aus der Aymara-Kultur, Kleider, Masken, Totems) aus allen Regionen Boliviens von Amazonas-Gebieten bis Anden
    • Steinskulpturen, Figuren, Goldgegenstände etc. von den alten Kulturen der Region
    • viele interessante Schautafeln und Modelle über die alten Kulturen, z.B. Tiwanaku, Inka, und die Kolonialzeit sowie Unabhängigkeit
    • eine Sammlung von bolivianischen Münzen und Geldscheinen aus verschiedenen Epochen
  • gegen 12 Uhr Ende der Besichtigung (Museum schließt) und Rückweg
  • unterwegs ein kurzer Besuch in der San Francisco Kirche aus dem 16. Jh. am gleichnamigen Platz in der Nähe des Hotels
  • Rückkehr ins Hotel gegen 12.30 Uhr
  • nach kurzer Erholung Spaziergang zur Straße Calle Linares und Mittagessen in einem sehr sehenswerten, urig eingerichteten Restaurant "Angelo Colonial" (im 1. Geschoss, Zugang über einen Innenhof mit allerlei Krempel)
  • anschließend Bummel entlang der Straße unb Besuch verschiedener Souvenirgeschäfte
  • nachmittags Rückkehr ins Hotel, Erholung, Packen etc.
  • gegen 20 Uhrr kurzer Transfer vom Hotel zum Busbahnhof (ca. 1 km)
  • längere Wartezeit in einem engen Warteraum im oberen Stockwerk vom Bürohaus des Busunternehmens Todo Turismo (vis a vis des Busbahnhofs)
  • gegen 21.20 Uhr Abfahrt mit dem Touristen-Nachtbus nach Uyuni
  • Übernachtung in dem Nachtbus während der Fahrt (Liegesitze im 160°-Winkel aufklappbar)
im Innenhof des Ethnographischen Museums (Palacio de Marqueses), La Paz, Bolivien

Rey Moreno-Maske aus dem Anfang des 20. Jh. im Ethnographischen Museum, La Paz, Bolivien

Ch'uta-Maske aus der Mitte des 20. Jh. im Ethnographischen Museum, La Paz, Bolivien

zeitgenössisches Kopfschmuck der IgnacianoKultur aus dem Amazonastiefland im Ethnographischen Museum, La Paz, Bolivien

dichte Bebauung in La Paz, Bolivien

San Francisco Kirche, La Paz, Bolivien

Souvenir-Verkaufsstände in der Hotelnähe, La Paz, Bolivien
15. Tag

(Mo. 15.08.2016)

- La Paz - Uyuni - Colchani - San Juan -
BOLIVIEN
  • nach einer z.T. sehr kalten Nacht im Bus (trotz Heizung; draußen Minus-Temperaturen, klarer, wolkenfreier Himmel, morgens zugefrorene Busfenster) Ankunft in Uyuni gegen 7.30 Uhr (über 10 Stunden Fahrt, 545 km)
  • Frühstück in einem sehr einfachen Restaurant direkt neben der Bushaltestelle (übervoll mit Touristen, aber zügige Bedienung; kalt, Heizöfen)
  • nach dem langen Frühstück, gegen 9.30 Uhr, Beginn der dreitägigen Jeep-Expedition durch das bolivianische Altiplano
  • kurze Fahrt in den Süden der Kleinstadt (ca. 18 Tsd. Einw.) zum sog. Zugfriedhof (Cementerio de los Trenes), der als größter Eisenbahnfriedhof der Welt gilt: bis in die 40er Jahre gab es in Uyuni einen wichtigen Eisenbahnknoten, die Bahn diente als Transportmittel für Edelmetalle aus den umliegenden Minen; nach dem Zusammenbruch dieses Industriezweiges verfallen die Züge; insgesamt befinden sich hier ca. 100 Lokomotiven und Wagen, die ältesten aus dem ausgehenden 19. Jh.
  • anschl. Fahrt durch Uyuni nach Norden bis zur kleinen Siedlung Colchani, Zentrum der Salzgewinnung (ca. 600 Einw.) - mehrere Souvenirstände entlang der befestigten Hauptstraße; Pause bis ca. 11.10 Uhr
  • jetzt Fahrt nach Westen zum nahe liegenden Salar de Uyuni und dann am östlichen Rand des Salzsees entlang nach Süden
  • nach etwa 12 km Pause an einer Stelle, wo noch das Salz abgebaut wird - blendend weiße Fläche, soweit das Auge reicht (man muss die Augen daran gewöhnen), Salzhaufen
  • danach Fahrt zurück nach Norden und ein Fotostopp an einigen Wasserlöchern in der Salzkrüste, in denen heißes Wasser kocht und blubbert
  • Weiterfahrt nach Westen auf der weißen Salzkrüste des Salars de Uyuni (die größte Salzpfanne der Erde, 10.582 km² groß, auf einer Höhe von 3653 m gelegen, bis zu ca. 120 m tief, die Salzkrüste bis zu 30 m dick; die Salzschicht vor über 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Paläosees Tauca entstanden)
  • nach ca. 5,5 km Fotostopp an einem Wahrzeichen des Sees: dem Salzhotel, daneben eine Stelle mit bunten Nationalflaggen vieler Länder (beliebtes Fotomotiv); Spaziergang von einem kürzlich aus Salz gebauten Denkmal für die Rallye Paris-Dakar (die hier vorbei fährt) bis zu dem Salzhotel
  • kurze Besichtigung des Salzhotels: alles aus Salzblöcken erbaut - neben den Wänden, auch Tische, Sitze, Betten, etc.
  • gegen 12.30 Uhr Weiterfahrt nach Westen auf der schnurgeraden Piste durch die schier unendliche Ebene des Salzsees
  • nach knapp über 60 km Fahrt Ankunft an der Insel Incahuasi (= Haus der Inka), mitten im Salar (ca. 24,6 ha große, felsige Insel, entstanden aus versteinerten Korallen)
  • eine ca. einstündige Wanderung durch die Insel, inmitten von unzähligen riesengroßen Säulenkakteen; z.T. steiler Aufstieg - von oben ein herrliches Rundum-Panoramablick auf die Kakteeninsel und den drumherum liegenden weißen Salzsee sowie Vulkane und Bergketten weit am Horizont (ein einmaliges, herrliches Erlebnis, tolle Fotomotive; klare Luft, wolkenloser Himmel)
  • nach der Wanderung ein Mittagspicknick auf der Salzkrüste nahe der Kakteeeninsel (lecker gekocht von unseren Jeepfahrern; Tische und Stühle unter einer zwischen den Autos aufgespannten großen Plane als Sonnenschutz)
  • um 15.30 Uhr Weiterfahrt durch den Salzsee, diesmal nach Südwesten
  • nach 13 km Stopp an einer weiteren Koraleninsel, der Insel Pia Pia; sehr malerische Salzkrüsten auf dem See, die mehreckige Platten mit herausstehenden Rändern bilden
  • Besteigung der felsigen Insel, die touristisch nicht so besucht wird, wie Incahuasi; Möglichkeit "querfeld" zu wandern; weniger Kakteen, aber auch sehr schöne Ausblicke; oben u.a. eine kleine Grotte
  • nach ca. 45 Min., um 16.20 Uhr Weiterfahrt nach Südosten; unterwegs eine Pause, um typische perspektivische Bilder von Personen aufzunehmen (in der unendlichen Weite des Salzsees, ohne andere Gegenstände in der Landschaft, die Größenvergleiche ermöglichen, ist es möglich, surreale Perspektivbilder von sich voneinander entfernten Personen zu machen)
  • gegen 17.30 Uhr Ankunft am südlichen Rand des Salars (nach insg. ca. 130 km auf dem Salzsee)
  • nach weiteren 50 Fahrtkilometern nach Süden und Südwesten durch trockene, wüstenhafte Landschaft Ankunft zum Sonnenuntergang (ca. 18.30 Uhr) in der kleinen Siedlung San Juan (ca. 3.695 m hoch, 480 Einwohner)
  • Einchecken in einem Salzhotel - Gebäudewände und -decken, Betten, Nachttische etc. aus Salzblöcken gebaut
  • nach kurzer Erfrischung Abendessen im Hotel (dazu von der bolivianischen Reiseagentur gespenderter Rotwein)
  • Übernachtung im Hostal de Sal Los Lipez, San Juan
Zugfriedhof bei Uyuni, Bolivien

Colchani am Salar de Uyuni, Bolivien

bolivianische Frauen in Colchani am Salar de Uyuni, Bolivien

heiße Wasserlöcher, Salar de Uyuni, Bolivien

Salzhotel, Salar de Uyuni, Bolivien

internationale Flaggen am Salzhotel, Salar de Uyuni, Bolivien

Kakteeninsel Incahuasi, Salar de Uyuni, Bolivien

Kakteeninsel Incahuasi, Salar de Uyuni, Bolivien

in der Nähe der Insel Pia Pia, Salar de Uyuni, Bolivien

Insel Pia Pia, Salar de Uyuni, Bolivien

Gruppenfoto, Salar de Uyuni, Bolivien
16. Tag

(Di. 16.08.2016)

- San Juan - Laguna Canapa - Laguna Colorada -
BOLIVIEN
  • nach dem Frühstück im Hostal Abfahrt um 8.30 Uhr
  • Fahrt durch die karge und wüstenhfte Hochebene von Altiplano nach Süden
  • kurz hinter San Jzan ein kurzer Fotostopp an einer Lama-Herde, die den Weg kreuzt; im Hintergrund Vulkane
  • wenige Kilometer später Fahrt durch einen deutlich kleneren Salzsee, als gestern - den Salar de Chiguana (415 km²); die Salzkrüste ist nicht so schneeweiß und kristalisierend, wie beim salar de Uyuni
  • gegen 9.10 Uhr ein weiterer Fotostopp hinter der kleinen Siedlung Chiguana (ca. 20 Einw., wenige kleine Hütten, ein alter Friedhof), eine der letzten Bahnstationen der Bahnlinie Uyuni-Antofagasta (Chile); interessante Fotomotive mit der schnurgeraden Bahnlinie bis zum Horizont
  • anschl. Weiterfahrt an immer wieder neuen Vulkanen mitten in einer unwirklichen Gegend, in ca. 3.690 m Höhe
  • 64 km hinter San Juan ein Fotostopp mit einem schönen Blick auf den aktiven Vulkan Ollagüe (5.870 m) im Westen, an der chilenisch-bolivianischen Grenze gelegen; aus einem Seitenkrater steigen sichtbare Dampfwolken aus Fumarolen; auf der anderen Seite - im Osten - Cerro Tomasamil (5.890 m), im Süden - Cerro Canapa (5.900 m) sowie weitere Vulkanberge
  • ein kurzer Spaziergang durch die felsige Landschaft mit großen, rötlichen Felsbrocken; einige große Exemplare von Yareta (Llareta) - eine ausdauernde, immergrüne und extrem langsamwüchsige Pflanze, die korallenriffartige, hügelige harte Polster mit einer Höhe von bis zu 1,5 Meter und einer Ausdehnung von rund 30 Quadratmeter bildet, die Oberfläche ist extrem hart; unter anderem als Brennstoff gebraucht
  • um 10.45 Uhr Weiterfahrt
  • knappe 90 km nach der Abfahrt in San Juan Ankunft gegen 11.35 Uhr an der malerischen, ca. 1,42 km² großen Laguna Cañapa; Stopp kurz vor der Lagune und Spaziergang bis zum Ufer
  • flacher, salzhaltiger See auf ca. 4.140 m Höhe gelegen; viele Flamingos, auch nahe am Ufer, die Ufer tlw. mit trockenen Gräsern bewachsen, am Ufer zugefrorenes Wasser (Temperaturen wohl um Null Grad)
  • leckeres Mittagspicknick zubereitet durch unsere Jeepfahrer, wie gestern, am langen Tisch unter der gespannten Plane, direkt am Ufer der Lagune (u.a. Hühnerfleisch und verschiedene Kartoffelsorten)
  • nach dem Mittagessen noch ein kurzer Aufenthalt und Spaziergang am Ufer der Lagune entlang, dann kurz nach 13 Uhr Weiterfahrt
  • nach knapp 10 Kilometern Ankunft an einer weiteren Lagune - Laguna Hedionda (ca. 3 km²), noch mehr Flamingos (2 Arten - Anden-Flamingos und James-Flamingos)
  • einzigartige Landschaft - Spaziergang am Ufer entlang, Fotos
  • gegen 14 Uhr Weiterfahrt nach Süden, an der benachbarten Laguna Chiar Khota vorbei
  • nach 5 Kilometern ein Fotostopp an der kleinen Laguna Honda (0,4 km²) mit milchig bläulichem Wasser (Gesamtblick von einem Hügel herab)
  • Weiterfahrt nach Süden, an der etwas entfernten Laguna Ramaditas östlich vorbei, dann in die rötliche Siloli-Wüste (am westlichen Rand entlang der Bergketten)
  • gegen 16.15 Uhr, 165 km hinter San Juan, halt an skurrilen Felsformationen in der Siloli-Wüste mit dem berühmten ca. 7 m hohen pilzförmigen Felsen Árbol de Piedra (Baum aus Stein), auf ca. 4.575 m Höhe gelegen; Rundgang zwischen den verschiedenen Felsen
  • nach ca. 20 Min. Weiterfahrt durch die Wüste in den Süden
  • um 17 Uhr Ankunft an der großen Laguna Colorada (ca. 60 km²) und nach Erledigung der Formalitäten an einem Kontrollpunkt Fahrt zu einem Aussichtspunkt südlich der Lagune
  • Abstieg zum Ufer der rötlich gefärbten Lagune (von der vorherrschenden Algenart und vom hohen Mineralstoffgehalt ihres Wassers hervorgerufen), die ihre Farben in der untergehenden Sonne rasch ändert und bald zum großen Teil im Schatten verschwindet; zahlreiche Flamingos, aber in der Ferne; hinter der Lagune ein Vulkan (Cerros de Laguna Colorada)
  • Aufenthalt bis ca. 18 Uhr, dann kurze Weiterfahrt (ca. 8 km) zu unserem Übernachtungsort, auf ca. 4.360 m Höhe gelegen (der höchste Übernachtungsort auf dieser Reise), ca. 200 km von San Juan entfernt
  • Bezug eines 4-Bett-Zimmers in der sehr einfachen, kaserneähnlichen Unterkunft: eigentlich flache, eingeschossige Baracke, nur Mehrbettzimmer, spartanisch eingerichtet (nur einfache Betten), keine Heizung, seher einfache Toiletten und nur eine Dusche mit kaltem Wasser; Abendessen in einem sehr engen und lauten Gemeinschaftsraum (kaum Platz für alle aus unserer Gruppe an unserem langen Tisch; mehrere Gruppen bzw. viele Backpacker); Spaghetti bolognese, dazu Rotwein von der Agentur
  • Übernachtung in dem einfachen Gästehaus; nachts sehr kalt, laut, dünne Luft - d.h. kaum Schlaf
Lama-Herde, Altiplano, Bolivien

Vulkan Ollagüe (5.870 m) an der chilenisch-bolivianischen Grenze, Altiplano, Bolivien

ein großes Exemplare von Yareta (Llareta)-Pflanze, Altiplano, Bolivien

Laguna Canapa, Altiplano, Bolivien

Flamingo in der Laguna Canapa, Altiplano, Bolivien

Laguna Canapa, Altiplano, Bolivien

Laguna Hedionda, Altiplano, Bolivien

Flamingos in der Laguna Hedionda, Altiplano, Bolivien

Siloli-Wüste, Altiplano, Bolivien

Arbol de Piedra in der Siloli-Wüste, Altiplano, Bolivien

Laguna Colorada, Altiplano, Bolivien
17. Tag

(Mi. 17.08.2016)

- Laguna Colorada - Polques - Laguna Verde - San Pedro de Atacama -
BOLIVIEN / CHILE
  • nach einer wenig erholsamen Nacht einfaches Frühstück im engen Gemeinschaftsraum des Gästehauses nahe der Laguna Colorada
  • bereits um 7 Uhr Abfahrt vom Gästehaus und Fahrt mit den Jepps nach Süden durch vegetationsfreie, wüstenhafte Landschaften (ähnlich, wie gestern)
  • nach ca. einer Fahrtstunde, 27 km vom Übernachtungsort entfernt, ein Stopp am Geysirfeld Sol de Manana - Tal der Morgensonne (auf einer Höhe von 4.850 Meter gelegen und damit die am höchsten gelegenen Geysire der Welt)
  • ein ca. halbstündiger Rundgang durch einen Teil des etwa zwei Quadrat- kilometer großen Geothermalgebietes: intensive geothermische Aktivität mit Geysiren, kochenden Schlammlöchern und Fumarolen; bunter felsiger Boden (gelblich-rote Ablagerungen von Schwefel und anderen Mineralien); sehr kalt - dämpfände Geisire und gefrorener Wasserdampf direkt nebeneinander
  • um ca. 8.30 Uhr Weiterfahrt nach Südosten zu 23 km entfernten Thermalbädern von Polques (4.400 m über dem Meer), am westlichen Rand der flachen Lagune Salada gelegen (die wiederum den westlichen Teil des Salar de Challviri bildet)
  • ein knapp einstündiger Aufenthalt mit Gelegenheit zum Thermalbad in einem kleinem Becken mit ca. 30 Grad heißem Wasser; einige Gebäude (mit u.a. Toiletten und Umkleidekabinen), schöne Landschaft mit ausgedehnten, dämpfenden Wasserflächen und zugefrorenem Wasser an den Ufern; Vikunjas und Andenmöwen
  • gegen 9.45 Uhr Weiterfahrt nach Südwesten; am Horizont, ca. 20 km im Westen, der Vulkan Putana (5.890 m hoch) kurz hinter der Grenze zu Chile
  • nach ca. 10 km ein Fotostopp in der Salvador-Dalí-Wüste (eine etwa 110 km² große Steinwüste inmitten des Nationalparks der Fauna der Anden "Eduardo Avaroa") mit surrealen Felsformationen
  • anschl. Fortsetzung der Fahrt zu den Lagunen Blanca und Verde
  • gegen 10.30 Uhr Ankunft an den Lagunen und eine kurze Wanderung auf einen Hügel mit einem schönen Blick auf die türkis-grün gefärbte Laguna Verde (hoher Gehalt von Magnesium, Calciumcarbonat, Blei und Arsen, deshalb keine Flamingos) und die benachbarte, etwas größere Laguna Blanca (mit milchig weißem Wasser) sowie die umgebenden Vulkane mit dem über alles krönenden Vulkan Licancabur (5.920 m) an der Grenze zu Chile und dem etwas kleineren Nachbarvulkan Juriques (5.704 m)
  • nach 11 Uhr Weiterfahrt nach Süden, zunächst zwischen den beiden Lagunen, dann am Westufer von Laguna Blanca entlang (nordöstlich des Schichtvulkans Juriques)
  • kurz später, um ca. 11.30 Uhr Ankunft an der bolivianisch-chilenischer Grenze in der Wüste, südöstlich von Vulkan Juriques, in ca. 4.490 m Höhe (102 km nach der Abfahrt an der Laguna Colorada); nur ein einfaches Gebäude der bolivianischen Grenzabfertigung in der kargen Landschaft
  • Verabschiedung von unseren bolivianischen Jeep-Fahrern und Reiseleitern, Erledigung der Ausreiseformalitäten an dem bolivianischen Grenzposten, Gang über die unsichtbare Grenze und Umstieg in den chilenischen Reisebus, der uns hier abholt
  • um ca. 12.30 Uhr bolivianischer Zeit Abfahrt nach San Pedro de Atacama in Chile, Zeitumstellung um 1 Stunde (chilenische Zeit: 13.30 Uhr)
  • Fahrt südlich der Vulkane Juriques und Licancabur nach Westen herunter; karge, trockene Landschaft mit vielen kleinen Grasbüscheln, unten in der Ferne weitläufige Ebene der Atacama-Wüste
  • ca. 48 km hinter der Grenze Ankunft im Dorf San Pedro de Atacama (ca. 5.400 Einw.) in ca. 2.440 m Höhe (ca. 2.000 m tiefer, als die Grenze) und Fahrt zunächst zur chilenischen Grenzabfertigung; nach der Pass- und Gepäckkontrole Weiterfahrt zum Hotel
  • gegen 15.20 Uhr Ankunft am Hotel im Zentrum des Ortes (mehrere niedrige Pavillons, erbaut im typischen für die Atacama-Region Baustil aus Lehm), Einchecken im Hotel, langes Warten auf das Zimmer (noch nicht alle fertig), Besprechung des Programms für den nächsten Tag mit der chilenischen Reiseleiterin, danach Erholung im Zimmer
  • anschl. ein kurzer indiv. Spaziergang durch das Dorfzentrum, Geldwechsel, Abendessen in einem Restaurant
  • Übernachtung im Hotel Don Raúl, San Pedro de Atacama
Geysirfeld Sol de Manana, Bolivien

Geysirfeld Sol de Manana, Bolivien

Lagune Salada an den Thermalbädern von Polques, Bolivien

Vikunjas in der Nähe der Thermalbäder von Polques, Bolivien

Salvador-Dali-Wüste, Bolivien

Salvador-Dali-Wüste, Bolivien

Laguna Verde sowie die Vulkane Juriques und Licancabur, Bolivien

Laguna Blanca sowie der Hang des Vulkans Juriques, Bolivien

Andengipfel in der Nähe der Laguna Verde, Bolivien
18. Tag

(Do. 18.08.2016)

- San Pedro de Atacama -
CHILE
  • ein Tag zur freien Verfügung: nach dem späten, gemütlichen Frühstück im Hotel gegen 10.30 Uhr eine Wanderung nach Norden entlang des Flusses San Pedro in Richtung des Tals Valle de Catarpe
  • Wanderung u.a. an der alten Festungsruine Pucara de Quitor (eine historische Wohn- und Fluchtburg der Likan Antai (Atacameños), gebaut um ca. 1300 n. Chr., 164 Bauten) vorbei; Anlage auf einem hohen Felsen gelegen (kein Aufstieg zur Festung)
  • nach ca. 3,5 km Wanderung auf der asphaltierten Straße Rückkehr auf dem gleichen Weg nach San Pedro de Atacama
  • gegen 13 Uhr Rückkehr ins Hotel
  • nach einer ca. einstündigen Erholung im Hotel Spaziergang ins Zentrum von San Pedro de Atacama
  • Mittagessen im schönen Innenhof eines einheimischen Restaurants
  • anschließend Bummel durch das kleine Zentrum: u.a. Plaza de Armas mit der kleinen Kirche im typischen Atacama-Baustil (eine der ältesten in Chile), kleiner überdachter Markt mit vielen Souvenirgeschäften
  • gegen 15.45 Uhr Rückkehr ins Hotel; Erholung
  • um 16.30 Uhr Abfahrt vom Hotel mit einem Reisebus zum optionalen Ausflug ins Mondtal (Valle de la Luna), ein Teil der Atacamawüste:
    • nach ca. 6 km Ankunft am Besucherzentrum, Kauf der Tickets
    • dann noch weitere ca. 10 km Fahrt nach Westen, ins Tal hinein
    • Stopp an einer interessanten Felsformation "Las Tres Marias" (Die drei Marien), Erklärungen zur Geologie des Gebietes, vorkommenden Mineralien etc.
    • anschl. eine Wanderung durch das Tal entlang der Straße zurück nach Osten: spektakuläre Landschaften, in der tief stehenden Sonne braunrot leuchtende Felsformationen, Sandbänke, Salzablagerungen, etc.
    • nach ca. 5 km Wanderung entlang der Straße Aufstieg auf einen Hügel zu einem Aussichtspunkt mit schönem Panoramablick auf die malerische Umgebung
    • Rückkehr zur Straße und dann gegen 18.30 Uhr Überfahrt mit dem Bus (ca. 16 km) in den nördlichen Teil des Tals zu einem weiteren Aussichtspunkt
    • ab ca. 19 Uhr spektakulärer Sonnenuntergang über dem Valle de la Luna mit wunerschönem Panorama des Tals unter uns sowie Blicken auf die zahlreichen Vulkane am Horizont (im Nordosten) mit dem vorherrschenden Hausvulkan von San Pedro - dem Licancabur, sowie weiteren Vulkanen und Gipfeln (u.a. Juriques, Cerro Sairecabur, Cerro Toco, Colorado, usw.)
    • nach dem Sonnenuntergang ein kleiner Imbisss u.a. mit Oliven, Gurken, Käse, Pisco Sour, Säften etc.
    • um ca. 19.50 Uhr Abfahrt vom Aussichtspunkt zurück nach San Pedro de Atacama
    • nach ca. 10 Minten Ankunft im Hotel
  • Abends noch ein kurzer Spaziergang ins Zentrum des Dorfes (kleine Besorgungen: Wasser etc.)
  • Übernachtung im Hotel Don Raúl, San Pedro de Atacama
Kirche in San Pedro de Atacama, Chile

Las Tres Marias, Valle de la Luna, Chile

Valle de la Luna, im Hintergrund die Vulkane Licancabur und Juriques, Chile

Valle de la Luna, Chile

Valle de la Luna, Chile

Valle de la Luna beim Sonnenuntergang, Chile

Valle de la Luna und die Vulkane Licancabur sowie Juriques beim Sonnenuntergang, Chile

Valle de la Luna beim Sonnenuntergang, Chile
19. Tag

(Fr. 19.08.2016)

- San Pedro de Atacama - Calama - Santiago de Chile -
CHILE
  • sehr frühes Wecken gegen 5.15 Uhr, heute kein Frühstück
  • kurz vor 6 Uhr Abfahrt mit dem Reisebus und nächtliche Fahrt nach Nordosten und Norden, immer bergauf
  • kurz nach 8 Uhr Ankunft am El Tatio Geysirfeld am Fuß des gleichnamigen Vulkans, 81 km von San Pedro de Atacama entfernt (bereits hell, aber die Sonne noch hinter den Bergen versteckt); sehr kalt, ca. -13°C (die niedrigste Temperatur während dieser Reise)
  • Rundgang durch eines der am höchsten gelegenen Geothermalgebiete (ca. 4.320 m über dem Meeresniveau) mit ca. 110 heißen Quellen, Geysiren und Fumarolen (über 80 davon sind echte Geysire; es ist das größte Geysirfeld der Südhalbkugel und das drittgrößte der Welt, hier befinden sich ca. 8 % aller Geysire der Welt; die Wassertemperatur liegt bei 86°C); in der Kälte vor dem Aufgang der Sonne über den Bergen bilden die aufsteigenden Wasserdämpfe eine imposante Szenerie, daneben Eisflächen aus dem gefrorenen Quellwasser und Wasserdampf
  • nach dem individ. Rundgang ein einfaches aber leckeres Frühstück draußen auf dem Parkplatz vor den Geysiren (noch sehr kalt, aber die jetzt kräftiger scheinende Sonne wärmt schon)
  • anschl. um ca. 9.50 Uhr eine etwa 4 km lange Überfahrt in südliche Richtung zum anderen Teil des Geothermalgebietes
  • Gelegenheit zum Bad in einem Becken mit heißem Quellwasser; mehrere tlw. ummauerte Geysire, die brodeln bzw. heißes Wasser ausstößen; indiv. Rundgang
  • kurz vor 11 Uhr Abfahrt und Fahrt zunächst ca. 15 km nach Süden (auf dem gleichen Weg, wie bei der Hinfahrt), dann nach Nordwesten und Westen durch die Atacama-Wüste; sehr trockene Landschaft, einige große Säulenkakteen, Erde und flache Berge in verschiedenen rötlichen Farbschattierungen
  • nach ca. 20 km Fotostopp auf dem ca. 4.500 m hohen Vikunja-Pass, schöne Landschaft mit vielen Vulkanen am Horizont im Norden und Osten, u.a. der rauchende Vulkan Putana (5.890 m)
  • später ein weiterer Fotostopp in malerischer Landschaft
  • Fahrt durch das Dorf Chiu Chiu, und dann ca. 10 km weiter nach Norden
  • gegen 13.30 Uhr Ankunft im Dorf Lasana, in einer sehr engen Schlucht zwischen steilen Felswänden am Fluss Rio Loa gelegen; Blick auf alte Ruinen des Pukará de Lasana (eine historische Wohn- und Fluchtburg der Atacameños)
  • Mittagessen in einem Familien-Restaurant in einem privaten Haus der Atacameños
  • gegen 15 Uhr Abfahrt von Lasana und Rückfahrt ins Dorf Chiu Chiu (322 Einwohner, 2.525 m hoch gelegen)
  • in Chiu Chiu Besichtigung der wahrsch. ältesten Kirche Chiles, 1611 errichtet (San Francisco de Chiu Chiu); die kleine, weiß gestrichene Kirche mit zwei Glockentürmen und daneben einige alte Gräber von früheren Padres befinden sich in einem Hof, umgeben von einer Mauer; die zweiflügelige Eingangstür und die Kirchendecke wurden aus Kaktusholz gefertigt
  • um ca. 15.40 Uhr Weiterfahrt durch die Atacama-Wüste nach Südwesten; Fahrt u.a. an der Kupfermine Chuquicamata, dem größten Kupferbergwerk der Erde vorbei
  • Fahrt am östlichen Rand der Stadt Calama (160.000 Einw.) vorbei und um 16.15 Uhr Ankunft am Flughafen von Calama (Tagesstrecke bis hier: 240 km); Einchecken für den Flug nach Santiago
  • um 17.55 Uhr Abflug mit einer Airbus A321-200 der LAN Airlines und Flug Richtung Süden in die Hauptstadt
  • nach knapp zweistündigem Flug Landung um 19.50 Uhr in Santiago de Chile
  • Begrüßung durch unsere neue Reiseleiterin, Bustransfer ins Zentrum von Santiago zum Hotel im Stadtteil Republica
  • um ca. 21.30 Uhr Ankunft im Hotel, Einchecken
  • Übernachtung im Hotel Imperio Suites , Santiago de Chile
El Tatio Geysire, Chile

El Tatio Geysire, Chile

Landschaft bei den El Tatio Geysiren, Chile

El Tatio Geysire, Chile

am Vikunja-Pass, im Hintergrund der rauchende Vulkan Putana, Chile

Landschaft in der Atacama-Wüste, Chile

Landschaft in der Atacama-Wüste, Chile

Ruinen des Pukará de Lasana im Dorf Lasana, Chile

Kirche von 1611 im Dorf Chiu Chiu, Chile
20-21. Tag

(Sa. 20.08.2016)
(So. 21.08.2016)

- Santiago de Chile - Madrid - Frankfurt/M. -
CHILE
  • gemütliches Frühstück im Hotel, dann Auschecken und um ca. 10.30 Uhr Abfahrt mit dem gesamten Gepäck zur Stadtrundfahrt und -besichtigung in Santiago
  • zunächst Fahrt zur in der Nähe gelegenen Pferderennbahn (das 1904 fertiggestellte „Hipódromo Chile“) und ein kurzer Aufenthalt
  • anschl. Weiterfahrt entlang der Hauptstraße Avenue Libertador Bernardo O'Higgins (genannt Alameda, unweit der auch unser Hotel liegt) bis hinter die Kreuzung mit der Straße M. Rodriguez
  • von hier aus Gang zu Fuß entlang der grünen Promenade innerhalb der Alameda bis zum Denkmal von San Martin (Freiheitskämpfer) vor einem großen Platz hinter dem Regierungssitz
  • etwas weiter an der Avenue kurze Beobachtung eines bunten Umzugs: Tanz- und Musikgruppen präsentieren bolivianisches Folklore
  • danach Besuch des Kulturzentrums unter dem Präsidentenpalast (Palast La Moneda)
  • ein ca. 45minütiger Aufenthalt in einem Kunsthandwerksgeschäft in dem Kulturzentrum (Centro Cultural la Moneda): u.a. Vorführung der Spintechniken mit der Alpaka-Wolle mit der Gelegenheiten zum Selbstausprobieren, Informationen über die Naturfarbstoffe etc.
  • anschl. kurzer Blick auf die klassizistische Frontseite des Palastes La Moneda und dann Spaziergang weiter durch das historische Zentrum, dabei u.a. das Denkmal von Salvador Allende, schönes Gebäude der Börse von 1917 (Bolsa de Comercio de Santiago), Justizpalast (Palacio de los Tribunales de Justicia)
  • Besuch eines für Santiago typischen Stehcafes in einer Fußgängerzone
  • kurz vor dem Plaza de Armas ein interessanter Auftritt von Straßenmusikern - den Chinchineros (typische für die chilenischen Städte tanzende Musiker, die auf dem Rücken eine Art Schlagzeug tragen und mit langen Keulen darauf trommeln, außerdem ist auch ein Seil mit einer Schlinge um den ausführenden Fuß gebunden, um damit auf den an der Trommel befestigten Becken zu spielen)
  • anschl. Bummel durch den Plaza de Armas (u.a. eine Skulptur, die die Zerstörung indianischer Kultur symbolisiert, ein Reiterdenkmal von Pedro de Valdivia, viele Straßenkünstler, Porträtmaler etc.)
  • Besichtigung der Kathedrale von 1745 am Plaza de Armas
  • danach, gegen 13.40 Uhr Abfahrt vom Zentrum und Fahrt mit dem Reisebus nordöstlich vom Zentrum, u.a. in der Nähe des höchsten Gebäudes Südamerikas (Gran Torre Santiago innerhalb des Costanera Centers, 300 m hoch, fertiggestellt 2014) bis zur weitläufigen Grünanlage („Parque Metropolitano“) auf dem Hügel Cerro San Cristobal
  • Spaziergang vom Parkplatz entlang der Serpentinenstraße hinauf (ca. 3 km), unterwegs tolle Panoramaausblicke auf die Hauptstadt, viele Freizeitsportler - Radfahrer, Jogger - und Wanderer unterwegs
  • am Ziel viele Geschäfte (Souvenirs, Fastfood etc); Aufstieg über viele Treppen auf die Spitze des Hügels zur dort krönenden, 22 Meter hohen Marienstatue (ein Wahrzeichen der Stadt), etwas tiefer ein Kreuzweg mit einem tollen Panoramablick über die Stadt (schönes, sonniges Wetter, aber über der Stadt und den verschneiten Andengipfeln im Hintergrund etwas diesig)
  • Aufenthalt bis ca. 15.30 Uhr, dann Rückkehr auf dem gleichen Weg zum Parkplatz
  • um 16 Uhr Abfahrt mit dem Bus und Fahrt zum Flughafen im Westen der Stadt
  • gegen 16.30 Uhr Ankunft am Flughafen, Verabschiedung von unserer Reiseleiterin, Einchecken, Warten auf den Abflug
  • um 19.35 Uhr Abflug mit LAN Airlines (Boeing 787-9 Dreamliner) und ein über 11stündiger Nachtflug nach Madrid
  • um 12.55 Uhr Ortszeit Landung in Madrid, Aussteigen und nach 2,5 Stunden Weiterflug mit der gleichen Maschine nach Frankfurt/M.
  • um 17.30 Uhr Landung in Frankfurt/M. (2:05 Stunden Flugzeit)
bolivianische Tänze auf der Alameda in Santiago, Chile

chilenische Nationalflagge auf einen Platz hinter dem Regierungssitz La Moneda, Santiago de Chile

Haupteingang zum Regierungssitz La Moneda, Santiago de Chile

Gebäude der Börse, Santiago de Chile

Justizpalast, Santiago de Chile

Musikergruppe der Chinchineros, Santiago de Chile

Kathedrale am Plaza de Armas, Santiago de Chile

Blick auf Santiago vom Cerro San Cristobal, Chile

Blick auf Santiago vom Cerro San Cristobal, Chile

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Peru - Bolivien - Chile 2016: meine "best of" - Liste

zum Tagebuch   1. Salar de Uyuni, Bolivien

zum Tagebuch   2. Altiplano mit den Lagunen und Wüsten, Bolivien

zum Tagebuch   3. Machu Picchu, Peru

zum Tagebuch   4. Titicaca-See: Schwimmende Inseln der Uros (Peru)
             und Isla del Sol (Bolivien)

zum Tagebuch   5. La Paz, Bolivien

zum Tagebuch   6. El Tatio Geysiere, Chile



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